Zu Hause bleiben, in Bewegung bleiben, Stark sein

Zu Hause bleiben (1)

09.04.2020
Schulen, Kindergärten und Kitas sind wegen der Corona-Pandemie vorerst geschlossen. Für viele Eltern und Erziehende ist das eine enorme Herausforderung, da die Kinder ganztags zu Hause betreut werden müssen. Momentan sind Eltern und Kinder sehr gefordert, ihren Tagesablauf zu gestalten, Ideen zu finden für gemeinsame Aktivitäten und vielleicht auch Langeweile auszuhalten. Oft wird deshalb zum Smartphone oder der Spiel-Konsole gegriffen. Hier finden Sie Angebote die Sie und Ihre Kindern in dieser besonderen Zeit unterstützen. Reinschauen lohnt!

Die Mitmach-Initiative der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) „Kinder stark machen“ ist normalerweise deutschlandweit mit einem bunten Mitmachprogramm für die ganze Familie unterwegs. Um auch jetzt Familien in Bewegung zu bringen, hat die BZgA das Programm als Angebot für zuhause produziert. In einer Videoreihe lädt das spielpädagogische Team Kinder und Eltern zum Mittanzen und Mitturnen ein und verwandelt Wohn- oder Kinderzimmer in eine Spielarena. Gemeinsam spielen macht Kinder stark und vertreibt Langeweile. Hier sind auch tolle Bastelideen und Spielideen für zu Hause zu finden.

https://www.kinderstarkmachen.de/unterstuetzung/eltern/familien-box.html 

Schulen, Kindergärten und Kitas sind wegen der Corona-Pandemie vorerst geschlossen. Für viele Eltern und Erziehende ist das eine enorme Herausforderung, da die Kinder ganztags zu Hause betreut werden müssen. Wie der Familienalltag sich auch in dieser Zeit gut  strukturieren lässt und welche sinnvollen Medienangebote für Kinder genutzt werden können, darüber informiert die Internetseite Eltern im Netz.

https://www.elternimnetz.de/familie/krise/corona.php

Weitere interessante Beiträge zu diesem Thema auch unter

https://www.multiplikatoren.ins-netz-gehen.de/beschaeftigungen-zuhause

Hier finden Sie zahlreiche Tipps zur gesunden Mediennutzung, für die gemeinsame Zeit mit er Familie, zum kreativem Lernen oder für ihre sportlichen Aktivitäten.

Etwa jedes 6. Kind wächst in Deutschland zumindest vorübergehend in einer suchtbelasteten Familie auf. Diese Kinder haben ein stark erhöhtes Risiko, selbst Suchtkrank zu werden oder andere psychische Störungen zu entwickeln. Obwohl Sucht in vielen Familien vorkommt, ist das Thema tabuisiert. Betroffene schämen sich Hilfe anzunehmen. Kinder haben Angst vor Ausgrenzung oder davor, die Eltern zu verlieren. Kinder aus suchtbelasteten Familien sind deshalb nur schwer zu erreichen. Auch das soziale Umfeld bekommt davon nur selten etwas mit. Du merkst „Etwas Stimmt nicht? Hast viele Fragen und braucht jemanden mit dem du reden kannst. Hier findest du Informationen und Hilfe. Du bist nicht allein.

https://www.suchtzuhause.de/jugendliche-fragen.php

Haben Sie auch den Eindruck, dass Familien gerade mehr denn je digitale Medien nutzen? Das Corona-Virus ist eine Herausforderung für den Familienalltag. Wir verbringen viel mehr Zeit in den eigenen vier Wänden. Lieb gewonnene Aktivitäten sind eingeschränkt oder nicht mehr möglich. Kinder wollen trotzdem beschäftigt werden. Das kann vermehrt zu Anspannungen, Stress und Konflikten führen. Gleichzeitig wird die Zeit deutlich stärker mit der Nutzung digitaler Medien und Online-Spielen gefüllt. Die Fachstelle für Suchtprävention Berlin  hat die wichtigsten Empfehlungen für Eltern im Umgang mit digitalen Medien in der Familie für Sie in einem kurzen Vortrag zusammengefasst.

https://www.berlin-suchtpraevention.de/corona-krise-8-vortrag-digitale-medien/

Viel Spaß beim Ausprobieren und Informieren.

Bleiben Sie gesund. 

Kategorien: Suchtprävention