Was ist Suchtprävention

Sucht beginnt im Alltag......
Prävention auch!

Hinter jeder Sucht steckt eine Sehnsucht

Um mit Kindern und Jugendlichen suchtpräventive arbeiten zu können, ist ein Grundwissen über Sucht und Suchtentstehung erforderlich. Erfolgreiche Prävention muss sich an den Motiven orientieren, die hinter dem Suchtmittelkonsum stehen.

Sucht entwickelt sich aus dem Zusammenwirken von Suchtmitteln, Persönlichkeit und Umwelteinflüssen. Süchtig wird man nicht von heute auf morgen.

Suchtgefährdet ist ein Mensch dann, wenn schwierige Situationen und schlechte Erfahrungen gebündelt zusammenkommen:
Wenn ein Jugendlicher etwa in schwierigen familiären Verhältnissen aufwächst, in der Klasse keinen Anschluss findet und dann noch Schulschwierigkeiten hat, wenn die eigene Handlungskompetenzen nicht ausreichen und die Unterstützung fehlt, dann ist die Gefahr groß, dass der Jugendliche ein gerade verfügbar Suchtmittel als Krücke benutzt.

Suchtprävention darf sich deshalb nicht auf Informationen beschränken. Entscheidend ist die Förderung der Lebenskompetenz, das heißt den Kindern und Jugendlichen Selbstvertrauen und ein breites Spektrum an Verhaltensmöglichkeiten zu vermitteln, damit sie Probleme aktiv bewältigen können und den Ausweg Sucht nicht nötig haben. Aus diesem Grund ist notwendig das präventive Maßnahmen, bereits im Kindesalter umgesetzt werden.

«Handeln bevor Sucht entsteht» ist ein Slogan der dies in wenigen Worten sehr treffend
formuliert.  

Wir wollen mit unseren Angeboten Kinder und Jugendliche unterstützen "Kompetent fürs Leben" zu sein. Das bedeutet im Einzelnen die:

  • Förderung von Problemlösefähigkeiten und Konfliktlösestrategien
  • Förderung von Eigenaktivität und persönlicher Verantwortungsübernahme
  • Förderung von Selbstwirksamkeit und realistischen Zuschreibungen
  • Förderung des Selbstwertgefühls
  • Förderung von sozialen Kompetenzen, verbunden mit der Stärkung sozialer Beziehungen
  • Förderung von effektiven Stressbewältigungsstrategien, wie z. B. die Fähigkeiten, Unterstützung
    zu mobilisieren oder sich zu entspannen
  • Förderung des Umgangs mit Gefühlen

Uns ist wichtig Kinder und Jugendliche  für den Umgang mit Belastungen zu stärken und
wichtige Basiskompetenzen zu vermitteln aber auch die Erziehungskompetenzen von
Eltern und anderen Erziehungspersonen zu festigen.

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